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Immobilienversteigerungen & Zwangsversteigerungen: Ablauf, Regeln und aktuelle Objekte

Zwangsversteigerung Immobilie

Immobilienversteigerungen – insbesondere Zwangsversteigerungen – bieten die Möglichkeit, Häuser, Wohnungen oder Grundstücke häufig unter dem Marktpreis zu erwerben. Gleichzeitig sind sie mit rechtlichen und finanziellen Risiken verbunden. Auf dieser Seite erfahren Sie, warum Immobilien versteigert werden, welche Regeln gelten und worauf Sie vor einem Gebot unbedingt achten sollten.

Warum werden Immobilien versteigert?

Eine Zwangsversteigerung ist ein gesetzlich geregeltes Verfahren zur Durchsetzung von Geldforderungen. Kann ein Schuldner seine Verbindlichkeiten – etwa gegenüber einer Bank – nicht mehr bedienen, kann der Gläubiger die Verwertung des unbeweglichen Vermögens beantragen.

Zu diesem unbeweglichen Vermögen zählen unter anderem Grundstücke, Eigentumswohnungen und Wohnhäuser. Der Erlös aus der Versteigerung dient dazu, die offenen Forderungen ganz oder teilweise zu begleichen.

Für Kaufinteressenten kann eine Immobilienversteigerung daher eine attraktive Alternative zum klassischen Immobilienkauf über Makler oder private Verkäufer sein.

Wichtige Regeln bei Immobilienversteigerungen

Damit der Kauf nicht zum teuren Risiko wird, sollten vor einer Teilnahme an einer Zwangsversteigerung folgende Punkte unbedingt beachtet werden:

  • Marktpreise vergleichen: Ermitteln Sie den realistischen Marktwert vergleichbarer Immobilien, um ein sinnvolles Maximalgebot festzulegen. Ein vermeintliches Schnäppchen kann versteckte Risiken bergen.
  • Objektunterlagen prüfen: Beim zuständigen Amtsgericht können Unterlagen wie Grundbuchauszug, Verkehrswertgutachten oder Baulastenverzeichnis eingesehen werden.
  • Bestehende Rechte beachten: Nicht alle Belastungen erlöschen automatisch mit dem Zuschlag. Dauerwohnrechte, Wegerechte oder Dienstbarkeiten können bestehen bleiben.
  • Objektzustand einschätzen: Eine Innenbesichtigung ist oft nicht möglich. Prüfen Sie zumindest Lage, Umgebung und äußeren Zustand des Gebäudes.
  • Bewohnungsstatus klären: Ist die Immobilie noch bewohnt, kann im schlimmsten Fall eine kostenintensive Räumung notwendig werden.
  • Kosten einplanen: Zusätzlich zum Kaufpreis fällt eine Zuschlagsgebühr von 0,5 % des Meistgebots an.
  • Bietvoraussetzungen erfüllen: Für die Teilnahme müssen 10 % des Verkehrswerts als Sicherheit hinterlegt werden (z. B. Verrechnungsscheck oder Bankbürgschaft).

Aktuelle Immobilienversteigerungen finden

In der folgenden Übersicht finden Sie tagesaktuelle Zwangsversteigerungstermine aus ganz Deutschland. Die Daten werden von unserem Partner bereitgestellt und regelmäßig aktualisiert.

Häufige Fragen zur Immobilienversteigerung

Kann man Immobilien wirklich günstiger ersteigern?
Ja, häufig liegen die Zuschlagspreise unter dem Marktwert – allerdings nur, wenn Risiken korrekt eingeschätzt werden.

Ist eine Finanzierung vor der Versteigerung möglich?
In der Regel ja, allerdings verlangen Banken frühzeitig Unterlagen und eine verbindliche Finanzierungszusage.

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